Und zack, da ist es passiert: Man rutscht aus, auf dem frisch geputzten Boden, fällt beim Dekorieren von der Leiter oder schneidet sich mit der Schneidemaschine in den Finger. Und schon ist man Opfer eines typischen Arbeitsunfalls, genau wie 460.000 andere Deutsche im ersten Halbjahr 2011 (Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung).
Die meisten Arbeitsunfälle betreffen Hände und Finger – nämlich über 20 Prozent. Am häufigsten passieren Stürze, ausgelöst durch Stolperfallen, zu locker sitzendes Schuhwerk oder hohe Absätze. Dass sich die Mitarbeiter dabei trotzdem häufiger an den Händen verletzen, und nicht an den Füßen, liegt daran, dass sie sich beim Fallen meist mit den Händen abfangen.
Unfallverhütung ist ein wichtiger Bestandteil erfolgreicher Unternehmensführung. Besonders Schneidemaschinen müssen so konstruiert sein, dass sie dem Anwender keine Möglichkeit bieten, sich durch Unachtsamkeit zu verletzen. Bizerba liefert beispielsweise einen Restehalter mit, der stabil im Schlitten sitzt auch für kleinste Produktreste fixiert, so dass Mitarbeiter gar nicht erst auf die Idee kommen, das Schneidgut per Hand zuzuführen.
Deutschland ist übrigens im internationalen Vergleich nach wie vor eines der Länder mit den sichersten Arbeitsbedingungen. Aber gerade bei neuen Mitarbeitern liegt die Unfallzahl über dem Durchschnitt. Entsprechend wichtig ist es, Beschäftigte gründlich und verantwortungsvoll mit Betrieb und Tätigkeit vertraut zu machen.