Schutz vor Zoonosen: Das A und O der Küchenhygiene

Kennen Sie Zoonosen? Das sind Infektionskrankheiten, die sich vom Tier auf den Menschen übertragen. Zu den häufigsten Erregern zählt das Bakterium Campylobacter, das schwere Durchfallerkrankungen auslöst. Die schlechte Nachricht: Es findet sich auf 17,3 Prozent des Putenfleisches im Handel. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Quelle: Zoonose-Monitoring 2010). Wie kann man sich also schützen? Indem man Fleisch durchgart und eine strenge Küchenhygiene einhält.

Das Wichtigste in das Händewaschen, erklärt Professor Andreas Hensel vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), in einem Aufklärungsvideo. Man müsse verhindern, dass sich die Mikroorganismen von einem Lebensmittel aufs Nächste übertragen. Entscheiden sei, Küchentücher auszuwechseln und regelmäßig Messer und Schneidbretter zu waschen. Hensel empfiehlt Kunstoffbretter. Und diese am besten in die Spülmaschine packen, denn die Schneidspuren des Messers sind der Grand Canyon für Mikroorganismen.

Wichtig ist es auch zu beobachten, wie der Händler mit Lebensmitteln umgeht. Besonders Schneidemaschinen müssen einem kritischen Blick standhalten. Für die meisten Kunden ist es wichtig, dass sie alle Funktionen der Schneidemaschine verstehen, dass sie das Gefühl haben, die Reinigung problemlos selbst durchführen zu können. Also Augen auf!

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