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Eigentlich genau wie beim Zahnarzt

Kennen Sie Photoinitiatoren? Wenn Sie beim Zahnarzt schon einmal eine moderne Kompositfüllung bekommen haben, hatten Sie ihn sogar schon im Mund. Der Arzt aktiviert ihn mit Lichtenergie, so dass die Füllung augenblicklich aushärtet. Bei Druckfarben auf Etiketten funktioniert das genauso. Doch hier hat die Sache einen Haken.

Herkömmliche Photoinitiatoren sind Partikel, die so klein sind, dass sie nicht fest im Material gebunden sind, sondern auf dessen Oberfläche wandern und sogar ihren Weg ins Lebensmittel finden. Zwar ist bislang kein Fall bekannt, in dem diese Partikel nachweislich Gesundheitsschäden auslösten, doch bestätigt das Umweltbundesamt, dass derzeit noch große Wissenslücken bestünden. Bizerba geht daher auf Nummer sicher und stellt auf Low-Migration-Farben um.

Das Unternehmen hat zuerst in eine neue Farbmischanlage investiert und mischt nun alle Farbtöne selbst. Da dabei ausschließlich Low-Migration-Farben zum Einsatz kommen, lässt sich mit Sicherheit sagen, dass von den Etiketten keine Gefahr ausgeht.

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Etiketten: Schutz vor Hormongift Bisphenol-A

Bisphenol-A ist eine Industriechemikalie, die in vielen Alltagsgegenständen vorkommt: in Plastikgeschirr, Konservendosen und auch Kassenbons aus Thermopapier. Das Problem: Sie ist nicht fest im Material gebunden und überträgt sich über Nahrung und Hautkontakt auf den Menschen. Was das bedeutet? Darüber streiten die Experten. Zu den schlimmsten vermuteten Folgeschäden zählen Diabetes, Zeugungsunfähigkeit und Geburtsschäden.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt deutlich: Der mittlere Gehalt an BPA im menschlichen Blut sei mittlerweile höher als die Konzentration, die ausreicht, um die Sexualentwicklung von Mäusen zu beeinträchtigen.

Bizerba hat deswegen die Etikettenproduktion umgestellt und kann bei den meisten Etiketten technisch auf BPA verzichten. Die verwandte Chemikalie Bisphenol-S, auf die viele Hersteller derzeit ausweichen, kommt nur in Restmengen von weniger als 0,04 Prozent vor. Zusätzlich kommt eine neue Schutzschicht für Thermopapiere zum Einsatz, deren Harz-Basis beste Barriereeigenschaften aufweist. Eine zusätzliche Oberflächenlackierung verhindert, dass BPA über die Haut in den Körper gelangt. Besonders Kassenpersonal, das viel Kontakt mit Thermo-Bonrollen hat, atmet nun beruhigt auf.

Schutz vor Bisphenol-A

Kennen Sie Bishenol-A? Die Industriechemikalie, kurz BPA, kommt in Plastikgeschirr, Konservendosen und Thermopapieren vor und macht seit einiger Zeit die Runde in den Medien. Denn einige Experten vermuten, dass sich BPA unter anderem in den weiblichen Hormonhaushalt einmischt. Zeit also auch für Etikettenhersteller, Stellung zu beziehen.

Bizerba produziert seit über 25 Jahren Etiketten im unternehmenseigenen Werk in Bochum und hat die Produkte schon vor der BPA-Diskussion angepasst: Bizerba kann bei den meisten Etiketten technisch auf Bisphenol-A verzichten. Die Übrigen verfügen über einen speziellen Oberflächenschutz mit einer zusätzlichen Lackierung, die verhindert, dass BPA über die Haut in den Körper gelangt. Auch Kassiererinnen, die überdurchschnittlich viel Kontakt mit Etiketten haben, können also beruhigt aufatmen.

Bisphenol-A in Etiketten: Gefahr für unsere KassiererInnen?

 Die Industrie-Chemikalie Bisphenol-A (BPA) kommt in der Kunststoffherstellung zum Einsatz und findet sich unter anderem in Lebensmittelbehältern und in der Innenbeschichtung von Getränke- und Konservendosen. Darüber hinaus auch als Farbbildner in Thermoetiketten. Seit Jahren streiten Wissenschaftler, ob sich BPA tatsächlich in den Hormonhaushalt des Menschen einmischt oder nicht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) versichert, dass der Mensch pro Tag 0,05 Milligramm pro Kilo Körpergewicht aufnehmen kann, ohne dabei Schaden zu nehmen. Beim Essen und Trinken bliebe er deutlich unter diesen Grenzwerten. Doch wie verhält es sich bei den Thermoetiketten?

Thermopapiere kommen zum Einsatz in Parkticketautomaten, Druckern für Quittungen und Bankauszügen sowie in Registrierkassen. Besonders für KassiererInnen, die überdurchschnittlich viel mit den Etiketten in Kontakt kommen, stellt sich die Frage nach der Gefahr durch BPA. Das Bundesinstitut für Risikobewertung geht davon aus, dass in durchschnittlichem Thermopapier 0,5 bis 3,2 Prozent freies BPS enthalten ist, das nicht fest im Material gebunden ist und über die Haut aufgenommen werden kann. Verlässliche Daten über die Belastung lägen noch nicht vor, es sei jedoch davon auszugehen, dass sie sehr gering sei.

Trotzdem hat Bizerba schon vor der BPA-Diskussion die Produkte optimal angepasst und somit den Forderungen von Kunden und Öffentlichkeit vorgegriffen. Bizerba kann bei den meisten Thermoetiketten auf BPA verzichten. Die übrigen verfügen über einen speziellen Oberflächenschutz mit einer zusätzlichen Lackierung, die verhindert, dass die Chemikalie über die Haut in den Körper gelangt. Auch KassiererInnen, die überdurchschnittlich viel Kontakt mit den Etiketten haben, bräuchten sich somit keine Sorgen zu machen.

Nachfrage nach Etiketten übertrifft Vorkrisenniveau – Doch ein Dilemma bleibt…

Von Marc Büttgenbach (Sales Director Labels and Consumables bei Bizerba)

Für die Etiketten-Hersteller geht es weiter bergauf: Im Jahr 2010 hat sich die Nachfrage stark erholt und somit das Vorkrisenniveau sogar übertroffen. Das Gesamtvolumen betrug unglaubliche 5,7 Milliarden Quadratmeter, das bedeutet einen Zuwachs von 11,4 Prozent im Vergleich zu 2009 und sogar einen Zuwachs von 3,5 Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2007. Mitte des Jahres verzeichneten die Hersteller den niedrigsten Absatz aller Zeiten.

Besonders die Nachfrage in Ost- und Südeuropa stieg rapide an: Beide Regionen verzeichneten ein zweistelliges Wachstum von 20,6 und 13 Prozent. Die Türkei, Russland, Bulgarien und Rumänien erreichten ein durchschnittliches Wachstum von über 20 Prozent.

Aber es bleibt ein Dilemma: Denn obwohl sich die Umsätze stark erholen, lassen sich die steigenden Rohstoffpreise im aktuellen Marktumfeld nicht auf die Kunden übertragen. Sie sind an die niedrigen Preise aus der Krisenzeit gewöhnt, und viele Marktteilnehmer bleiben bei diesen Preisen. Diesen Trend beobachte ich nicht nur bei Etiketten, sondern auch bei flexiblen Verpackungen und Kartonagen.

Zwischen Januar 2010 und Januar 2011 stieg der Richtpreis für Faserstoff um bis zu 25 Prozent an, während die Harze für LDPE, PP und PET um bis zu 35 Prozent teurer geworden sind. Diese sind für Folienetiketten unverzichtbar. Die Preise der Polymere für Klebstoffe sind sogar um bis zu 75 Prozent gestiegen, und auch die Farbenzulieferer haben eine Erhöhung von bis zu 30 Prozent angekündigt. Eine schwierige Lage, die es zu lösen gilt…