Schlagwort-Archive: Waagen

Hier schmeckt das Brötchen am besten

Wo schmeckt das Brötchen eigentlich am besten? Und welche Bäckerei hat den besten Service? Dieser Frage ging das Deutsche Institut für Servicequalität (DISQ) nach, indem es 170 Experten als Testbesucher in Filialen der 17 größten Bäckerei-Ketten schickte – inkognito natürlich. Und sie fanden einen Sieger.

Die Branche erzielte im Durchschnitt ein gutes Qualitätsurteil. Unterschiede gab es jedoch zwischen traditionellen Bäckereien und SB-Filialen. Letztere schnitten in fast allen Teilbereichen schlechter ab, besonders in Bezug auf Schmackhaftigkeit und Qualität der Speisen sowie Kompetenz der Mitarbeiter.

Defizite zeigten einige Bäckereien auch hinsichtlich der Beratung. Nur 71 Prozent der Angestellten beantworteten Fragen vollständig. Vor allem bei Themen wie Laktose- oder Kaloriengehalt sind viele Mitarbeiter schlecht informiert gewesen. Hier hilft übrigens auch die Technik: So stehen bei einigen Händlern bereits moderne PC-Waagen, auf deren Displays genaue Produktinformationen erscheinen. Selbst Aushilfskräfte beraten mit Hilfe dieser Infoterminals kompetent.

Die Stadtbäckerei Junge ging als Testsieger hervor. Der norddeutsche Bäcker erzielte in allen Teilbereichen ein sehr gutes Ergebnis. Nicht nur das Angebot überzeugte die Testbesucher, auch die Mitarbeiter zeigten sich am freundlichsten und kompetentesten. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Emil Reimann und die K&U Bäckerei. Back-Factory war die beste SB-Bäckerei und erreichte im Test die kürzesten Wartezeiten.

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Wissenschaftsgeschichte des Wiegens: Von der Balkenwaage zum intelligenten Einkaufsberater

KehlmannEr war ein Besessener. Doch ohne ihn wäre die Wissenschaftsgeschichte ärmer und die Welt hätte manches Geheimnis der Natur erst spät begriffen. Als Alexander von Humboldt (1769 – 1859) vor 150 Jahren starb, hatte er sich „Verdienste vor allem um die wissenschaftliche Arbeitsweise erworben.“ So berichtet es die Süddeutsche Zeitung und zitiert den Naturforscher in seiner Überzeugung, wonach es seine Art sei, „einen und denselben Gegenstand zu verfolgen, bis ich ihn aufgeklärt habe.“ Er sei besessen von exakten Zahlen. In 30 Bänden hat er seine Auswertungen der Expeditionen dokumentiert, wofür er „sich das teuerste Arsenal an Messgeräten zulegte, das je ein Mensch besessen hat“, wie Daniel Kehlmann in seinem Buch „Die Vermessung der Welt“ schreibt, darunter „zwei Barometer für den Luftdruck, ein Hypsometer zur Messung des Wassersiedepunktes, ein Theodolit für die Landvermessung“.

Neben einem Längenmaß und der Uhr gilt für viele Wissenschaftler bis heute die Waage als eines der wichtigsten Messinstrumente, welches die Menschheit entwickelt hat. Ihre Geschichte ist auch die Geschichte des menschlichen Fortschritts. Dass sie sich in Hans-Joachim Brauns „Die 101 wichtigsten Erfindungen der Weltgeschichte“ findet, überrascht kaum. Spätestens mit dem aufkommenden Warenhandel suchten die Menschen Möglichkeiten, Gewichte und Massen von Waren aller Art zu bestimmen – ob Gold oder Gewürze.

Eine der ältesten heute bekannten Waagen stammt aus dem Ägypten des 5. vorchristlichen Jahrtausends. Es handelt sich um eine einfache Form der Balkenwaage. Diese Waage wurde mit einem Seil in der Mitte beispielsweise an einem Baum befestigt. An den Enden befanden sich die Waagschalen. Wie so oft waren es die Römer, die Vorhandenes besser machten und der technischen Entwicklung entscheidende Impulse gaben, die Genauigkeit der damaligen Waagen verbesserten. Beispielsweise konstruierten sie die heute noch bekannte ungleichschenkelige Waage, sie ist auch bekannt als „Römische Schnellwaage“. Dabei befinden sich auf der einen Seite ein verschiebbares Gewicht und Strichmarkierungen, die das genaue Gewicht anzeigen, auf der anderen ein Haken zum Aufhängen des Wägegutes.

In der Renaissance, als die Geldwirtschaft allmählich an Bedeutung gewann, entstanden die ersten Münzwaagen. Bei ihnen kam es bereits auf größere Genauigkeit an. Auch Leonardo da Vinci gehörte zu den universal Gebildeten, die sich mit dem Problem der Gewichtsbestimmung befassten. Seinem Erfindergeist ist unter anderem die Neigungswaage zu verdanken, deren Prinzip sich in den Zeigerwaagen, die noch heute auf Wochenmärkten anzutreffen sind, manifestiert. Dabei wird von einem beweglichen Zeiger auf einer Skala das Gewicht, also physikalisch die Masse, „angezeigt“. 1679 erfand der Franzose Gilles Personne de Roberval die Tafelwaage, eine Art Balkenwaage. Allerdings wurden die hängenden Waagschalen durch Tafeln (Plattformen) ersetzt, die wiederum auf einem Waagebalken angebracht sind, der sich unterhalb der Tafeln befindet. Wie bei der Tafelwaage erfolgt ein direkter Vergleich des Wägegutes mit einem bekannten Vergleichsgewicht – einem Gewichtsstein, der geeicht ist. Das „Eichen“ stellt einen gesetzlich vorgeschriebene Referenz, einen Bezug zu einem Maßsystem dar. So gilt in weiten Teilen der Welt das Gramm (g) und, davon abgeleitet, das Kilogramm (kg) als die anerkannte Messgröße, wenn es um das Gewicht geht. In vielen englischsprachigen Ländern ist für die Gewichtsmessung noch das englische Maßsystem, das Pound (lb), vorherrschend.

Durch optische Geräte und Beleuchtung ließen sich die ermittelten Werte im Lauf des 18. Jahrhunderts besser und präziser ablesen. Und die hochempfindliche Mechanik wurde immer öfter durch Gehäuse vor äußeren Einflüssen geschützt.

Neigungswaage

Neigungswaage

Zu den Keimzellen des deutschen Waagenbaus gehört die schwäbische Alb. Balingen, zwischen Tübingen und Villingen-Schwenningen gelegen, ist seit dem 18. Jahrhundert die deutsche Stadt des Waagenbaus und Stammsitz unseres Unternehmens Bizerba. Hier war der Pfarrer, Konstrukteur und Erfinder Philipp Matthäus Hahn (1739 – 1790) zu Hause. Sein „Bruder David baute als erster im Balinger Stadtteil Ostdorf die von Philipp Matthäus um 1760 erfundene ‚Wand-Neigungswaage’“, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Über hundert Jahre später, nämlich 1866, gründete der Schlosser Andreas Bizer im damaligen Oberamt Balingen eine Waagenbauwerkstätte, die er 1868 nach Balingen verlegte und 1906 an seinen Schwiegersohn Wilhelm Kraut verkaufte, der damals schon in Balingen sein Elektrogeschäft betrieb. Mit acht Mitarbeitern wurden zunächst vorwiegend Tafel- und Laufgewichtswaagen hergestellt und zum großen Teil in die Schweiz verkauft. Wilhelm Kraut machte aus der Waagenbauwerkstatt ein innovatives Unternehmen, das maßgebliche Meilensteine der Wägetechnik entwickelt und produziert hat. In der Moderne des 20. Jahrhunderts angekommen, verkürzten sich wie in vielen Industriezweigen die Innovationszyklen, und in Deutschland wurde Bizerba zum Schrittmacher der Wägetechnik-Entwicklung. Ende der 30er Jahre entstanden die ersten elektronischen Modelle, die den Weg bereiteten für die heutigen digitalen Waagen. 1924 feierte man bei Bizerba die Entwicklung der ersten Neigungsschaltgewichtswaage der Welt, 1927 die erste mechanische Ladenwaage mit Bondruck, 1932 die Entwicklung des ersten Zahlendruckwerks für Industrie-Waagen. Die erste elektronische Ladenwaage fertigte Bizerba 1965 und läutete damit endgültig den Siegeszug der elektronischen Waagen ein. 1969 baute Bizerba im Ruhrgebiet eine mechanische 600-Tonnen Gleiswaage, seinerzeit die größte Waage der Welt.

Mit dem Wirtschaftswunder wurden nicht nur in Deutschland die Waagen schneller, zuverlässiger, einfacher in der Bedienung. In den 80er Jahren konnte der Weg von der mechanischen zur elektronischen Waage erfolgreich abgeschlossen werden. Bizerba brachte die erste Selbstbedienungswaage auf den Markt. Mit dieser innovativen Neuheit aus Waage und Etikettendrucker konnte eine neue Form des Selbstbedienungsverkaufs Fuß fassen. Die Selbstbedienung auch bei Obst und Gemüse erreichte dadurch eine neue Qualität.

Kontinuierlich entwickelten die Bizerba-Spezialisten auch neue Lösungen für Industrie und Logistik. Überall dort, wo heute bestimmte Gewichtsmengen geprüft werden müssen, sind meist auch Bizerbawaagensysteme zu finden: von riesigen LKW Waagen – die die gesamte Tonnage bestimmen bis zu filigranen hochauflösenden Präzisionswaagen für Chemische oder Pharmazeutische Labore. So genannte Kontrollwaagen sind in der Produktion von Gütern zu finden – sie überprüfen kontinuierlich und voll automatisch, ob die industriell abgefüllten Produkte immer das gleiche festgelegte Gewicht besitzen. So garantieren sie, dass zum Beispiel der Schokoriegel immer gleich schwer ist.

Unverzichtbar sind softwaregestützte Waagensysteme auch in der Logistik. Sie werden meist in Kombination mit Scannern, Druckern und Etikettiergeräten verwendet. Über diese Systeme wird eine manuelle oder vollautomatische Komplettabwicklung im Versandgeschäft, vom Brief bis zur Palette möglich. So finden nicht nur persönliche Briefe, sondern auch ganze LKW- oder Containerladungen ihren mitunter weiten Weg durch die Welt und erreichen ihr Ziel präzise und in kürzester Zeit. Was diese Waagen mit modernen Ladenwaagensystemen verbindet, ist unter anderem die intuitive Benutzerführung der Bedienfelder.

Im Jahr 2000 brachten wir mit der Entwicklung der CE Class E-World den PC und auch erstmals Touchbildschirme in die Ladengeschäfte, die heute kaum mehr wegzudenken sind. Die neuesten Geschäftswaagen „sind die wiegenden und druckenden Endstationen der Computernetze, wie man sie aus dem Supermarkt am Gemüsestand oder an der Scanner-Kasse kennt. Die jüngste Generation verlangt nicht einmal mehr einen Tastendruck, sondern kann dank optischer Bildverarbeitung Äpfel und Birnen selbst unterscheiden. Und wenn es gilt, Tomaten mit und ohne Stiel vom Strauch zu unterscheiden, dann fragt so eine Waage eben beim Kunden mit knapper Menüauswahl zurück“, so die FAZ.

Multimedia-WaagenKaufimpulse lenken, aktiv Mehrumsatz erzielen, fortschrittlichste Technologien in modernstem Design, Hard- und Softwarelösungen für den Handel der nächsten Generation, und das alles aus einer Hand – das sind die Attribute, mit denen Wägetechnik in modernen Kassenwaagen-Systemen heute punktet. Die Waage wird dabei zum multifunktionalen Verkaufsassistenten. Unser Ziel ist es, heute schon zu wissen, was der Kunde morgen wünscht. Kunden setzen mittlerweile immer stärker auf Authentizität und Wohlfühlwelten. Daher ist es wichtig, Vertrauen zu schaffen und ihnen auch technisch jede nur erdenkliche Unterstützung mit Mehrwert in den neuen Einkaufswelten zu bieten. So kann man sich nicht nur über die Waagensysteme mit Hinweisen zu Lagerung und Zusammensetzung sowie mit Informationen über die Herkunft der Produkte versorgen, sondern bekommt beim Einkauf auch gleich ganze Rezeptideen und zugehörige Einkaufslisten geliefert.

Buchtipp zum Thema: 100 Jahre Bizerba Werke. 10.000 Jahre Waage.

FAZ-Artikel: Waagen ohne Pfund und Lot

Wägetechnik als Einkaufsberater

Geschichte der mechanischen Waagen

Balinger Museum für Waage und Gewicht

Die Welt des Wiegens im Wandel der Zeit

Hennefer Waagen-Wanderweg zeigt die erstaunliche Entwicklung der Waage

Mehr als 125 Jahre liegen zwischen der ersten automatischen Chronos-Waage zum totalisierenden Verwiegen von Schüttgütern von 1883 und der modernen Wägetchnik  , wie sie der Technologiehersteller Bizerba anbietet.  Heute sind Waagen nicht nur über Daten-Schnittstellen an Logistik-Computer und Zentralrechner angeschlossen, sondern mit eigener Intelligenz ausgestattete Steuerrechner. Das war im 19. Jahrhundert unvorstellbar.

Wer sich für die Geschichte des Wiegens interessiert, sollte den Waagen-Wanderweg in Hennef besuchen. Der Weg, der am Rathaus beginnt und am Bahnhof endet, umfasst eine Strecke von circa 2,5 km und führt über 22 Stationen mitten durch die im Rhein-Sieg-Kreis (Nordrhein-Westfalen) gelegene Stadt. Besucher können einen Streifzug durch die Hennefer Industriehistorie machen und sich anhand selbsterklärender Tafeln über die Entwicklung der Wägetechnik informieren. Idee und Konzeption des Waagen-Wanderweges stammen vom Waagen-Experten Wolfgang Euler, der fast 50 Jahre lang im Chronos-Werk tätig war.

Waagen gibt es schätzungsweise seit rund 10.000 Jahren, wobei das Wägegut grundsätzlich per Hand abgewogen wurde. Revolutioniert wurde die Wägetechnik, als Carl Reuther und Eduard Reisert 1883 in Hennef mit der Chronos-Waage die erste eichfähige, selbsttätige Waage der Welt erfanden. Seitdem ist die Entwicklung nicht stehen geblieben.

Die am Adenauerplatz gelegene Station 18 des Waagen-Wanderweges bietet einen detaillierten Einblick in das aktuelle Warenwirtschafts-System von Bizerba. Mit einer anschaulichen Grafik wird deutlich, wie heutzutage im Supermarkt die zentrale Erfassung und Abrechnung aller gewichtsvariablen Frischartikel durch und über die Waagen erfolgt. Zunächst gibt es eine Eingangskontrolle, bei der unter anderem Gewicht und Preis einer Ware ermittelt werden. Die bereits vom Hersteller eichfähig gewogenen und geprüften Fertigpackungen werden über Scanner an der Kasse erfasst, die den Kundenbon ausdruckt. Dabei ist die Scannerplatte heute in der Regel die Lastplatte für eine integrierte Waage. Alle Waagen sind über Server mit einer zentralen Rechnereinheit verbunden. So lassen sich wichtige statistische Daten wie beispielsweise Artikel mit abgelaufenem Verfallsdatum, ausverkaufte Artikel, Gesamtumsatz, Gewinn etc.  jederzeit abrufen.

Wie es überhaupt zur Entwicklung des binären Zahlensystems kam, das bis heute für die Computertechnik unverzichtbar ist, darüber gibt die an der Siegallee gelegene Station 7 Auskunft. Hier ist auch die Analog-Digital-Umwandlung im Wägeterminal Bizerba ST, welches auch als Steuerrechner der zeitgemäßen Nachfahren der Chronos-Waage dient, zu sehen sowie die elektronische Datenübermittlung an einen Laptop.

Der Hennefer Waagen-Wanderweg wird durch die Dauerausstellung „Gewichte, Waagen und Wägen im Wandel der Zeit“ ergänzt, die in der Hennefer Meys Fabrik in der Beethovenstraße zu sehen ist.

Ernährungsberatung an der Supermarktwaage

Ernährungsberatung mit Rezepten von Alfons Schuhbeck

Ernährungsberatung mit Rezepten von Alfons Schuhbeck

Pünktlich zu Sommerzeit soll wieder die Figur stimmen, damit man sich am Strand nicht blamiert. Also ran an den Speck: Sport treiben, verschiedene Diäten ausprobieren, Süßigkeiten vom Einkaufszettel streichen. Leider oftmals nur gute Vorsätze vom Jahreswechsel. Dabei hat die Natur den Menschen mit einer wunderbaren Gabe ausgestattet: Der Intuition. Sie hilft dabei, das Richtige zu essen, auch wenn es einmal ein Stück Sahnetorte oder ein Schokoriegel ist. „Studien haben nämlich gezeigt, dass Menschen, die intuitiv das essen, wonach ihr Körper verlangt, insgesamt einen niedrigeren Body Mass Index haben und seltener an Herz-Kreislauferkrankungen leiden“, berichtet Tanja Pöpperl im Frauen-Magazin BRIGITTE.

Wer dabei einige Dinge beachtet, kann somit von selbst ohne ständige Kontrolle sein Gewicht verringern und halten: Gegessen wird nur, wenn man wirklich Hunger hat. Schließlich erreichen die Gänge zum Kühlschrank aus Langeweile und Frust nur das Gegenteil von dem, was man eigentlich möchte. Das Gefühl sich etwas Gutes tun zu wollen und die Langeweile zu vertreiben.

Wenn sich das Hungergefühl einstellt, sollte man besser vorher überlegen, was man zu sich nehmen möchte, bevor zu irgendeinem nahe liegenden Produkt gegriffen wird. Dadurch lernt man wieder das zu essen, was der Körper auch wirklich braucht. Wichtig ist es auch, kleinere Gewichtsschwankungen zu akzeptieren, gerade am Anfang sind diese normal. Schließlich ist bei dieser Art Ernährung alles erlaubt, wonach einem gerade ist, es herrschen keine kontrollierten Verbote mehr. Und bekanntlich wird das, was einem immer und überall erlaubt ist, schnell uninteressant. Eigentlich ist dem Menschen das intuitive Essen in die Wiege gelegt: Kleinkinder essen so viel sie benötigen, sofern man sie denn lässt. Die Übernahme der schlechten Essgewohnheiten der Eltern und zu wenig Bewegung sorgen allerdings schnell dafür, dass der Nachwuchs sich schon früh zu einem „Wonneproppen“ entwickelt: „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“ oder „Wenn du jetzt nicht aufisst, gibt es morgen schlechtes Wetter“ sind nur zwei von vielen vermeintlich richtigen Regeln zu den Mahlzeiten. Daher muss das Gespür für die richtige Ernährung häufig neu entdeckt werden.

Allerdings sollte man es auch bei dieser Ernährungsform vermeiden, sich zu häufig von Fast-Food und Fertig-Produkten zu ernähren. Sie haben meist neben ungesunden Zusatzstoffen eine hohe Kaloriendichte bei wenigen Nährwerten. Nicht umsonst gehören die Deutschen zu den dicksten Menschen Europas. Die leckeren Nudeln mit frischer Tomatensoße sind in fast der gleichen Zeit gekocht, wie die zermatschten Ravioli aus der Dose erwärmt. Leckere Rezepte stehen dabei nicht nur in Kochbüchern. Moderne Supermärkte machen es leicht, seinen Gelüsten unter gesunden Aspekten nachzugehen. So bietet der Starkoch Alfons Schuhbeck seine Rezepte auch auf den Supermarktwaagen von Bizerba im Selbstbedienungsbereich und an den Theken an. Man kann sie über den Bonausdrucker ausdrucken und hat direkt eine Einkaufsliste und die Anleitung zum Kochen. Somit kann sich der Verbraucher nach freier Intuition auch erst im Supermarkt spontan für sein Rezept des Tages entscheiden und wenn dann noch eine Tafel Schokolade im Einkaufswagen landen sollte: Guten Appetit!

Philipp Matthäus Hahn: Pfarrer, Mechanikus und Wegbereiter der Wägetechnik

NeigungswaageHerkunft, Tradition und Zukunft sind besonders für mittelständische Firmen ein Markenzeichen für Kontinuität und Berechenbarkeit. Balingen, zwischen Tübingen und Villingen-Schwenningen gelegen, ist beispielsweise seit dem 18. Jahrhundert die deutsche Stadt des Waagenbaus und der Standort der Bizerba-Firmenzentrale. „Und das hat mit dem Pietisten, dem Pfarrer und feinmechanischen Konstrukteur und Erfinder Philipp Matthäus Hahn (1739 bis 1790) zu tun. Dessen Bruder David baute als erster im Balinger Stadtteil Ostdorf die von Philipp Matthäus um 1760 erfundene ‚Wand-Neigungswaage’“, so die FAZ in einem lesenswerten Beitrag zur Geschichte der Wägetechnik.
Die neuesten Geschäftswaagen von Bizerba „sind die wiegenden und druckenden Endstationen der Computernetze, wie man sie aus dem Supermarkt am Gemüsestand oder an der Scanner-Kasse kennt. Motiv_1 Die jüngste Generation verlangt nicht einmal mehr einen Tastendruck, sondern kann dank optischer Bildverarbeitung Äpfel und Birnen selbst unterscheiden. Und wenn es gilt, Tomaten mit und ohne Stiel vom Strauch zu unterscheiden, dann fragt so eine Waage eben beim Kunden mit knapper Menüauswahl zurück“, führt die FAZ weiter aus.
Auch die älteste Bizerba-Waage, die als hölzerner Prototyp schon die Form hatte, die man als umschaltbare Mehrbereichswaage bis zuletzt in Tante-Emma-Läden sehen konnte, basierte auf dem Prinzip der Neigungswaage von Philipp Matthäus Hahn.